Herrnhuter Losungen

Tageslosung vom 16.12.2017
Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben!
Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.

Grundsteinlegung beim neuen Gemeindehaus

Schreiben von Hartmut Krome, Landeskirchenoberbaurat

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichst bedanken wir uns für die Einladung zur Grundsteinlegung zum neuen Gemeindehaus neben der Christuskirche am 17.09.15. Wir freuen uns, dass das ambitionierte und aus unserer Sicht für die Zukunft der Kirchengemeinde wichtige Projekt nach einer langen Planungszeit mit diesem Festakt der Grundsteinlegung beginnt. Für diesen Festtag und den weiteren Verlauf des Projektes wünschen wir der Gemeinde alles Gute und Gottes Segen.

Aufgrund struktureller Veränderungen in der Kirchengemeinde, d. h. weniger Gemeindeglieder und geringere Finanzmittel, musste die Kirchengemeinde über die zukünftige Entwicklung ihrer verschiedenen örtlichen Standorte Entscheidungen treffen. 2013 erfolgten die ersten Beratungen unter Mitwirkung des landeskirchlichen Baureferates, die zu der Entscheidung führten, am Standort der historischen Christuskirche kirchliches und kulturelles Leben zu konzentrieren. Ziel der Kirchengemeinde ist es, an diesem Standort zukünftig Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Konzerte, Ausstellungen, Gemeindefeste und weitere Veranstaltungen, von denen wir heute noch nicht wissen, stattfinden zu lassen. Diese Entscheidung erfolgte in der Erwartung, dass die Christuskirche in der Wahrnehmung der Gemeinde und der Bevölkerung einen noch höheren Stellenwert bekommt. Mit dem neuen Gemeindehaus und den dadurch neu geschaffenen Infrastrukturen wie Küche, behindertengerechte WC-Anlage, Übungsräume usw. wird das kirchliche Leben zukünftig an diesem Ort verankert.
Nach Durchführung eines Architektenwettbewerbs erfolgte in der Preisgerichtssitzung am 16.10.2013 der einstimmige Beschluss des Preisgerichtes mit der Empfehlung, die Planungen an die Architektengemeinschaft Fabian Dieterle und Sabine Keggenhoff zu vergeben.
Mit dem Neubau des Gemeindehauses wird im historischen, städtischen Umfeld neben der denkmalwerten Kirche ein neues Zentrum im Mittelpunkt der Gemeinde und damit neue Möglichkeiten des Gemeindelebens eröffnet. Mit diesem Neubau an der Christuskirche entsteht ein kirchliches und kulturelles Zentrum, das den strukturellen Veränderungen in der Kirchengemeinde Rechnung trägt. Mit der direkten Verbindung zwischen Kirche und Gemeindehaus, was sich bereits bei anderen ebenfalls denkmalwerten Objekten fi.ir das kirchliche Gemeindeleben bewährt hat. wird die Kirche um adäquate Gemeinderäume erweitert, die dazu einladen, zur Vorbereitung oder zur Parallelnutzung bei Gottesdiensten, Konzerten, Kirchencafé, Gemeindefesten o.ä. genutzt zu werden.
Die Erwartung ist, dass zukünftige Generationen die vielen Nutzungsmöglichkeiten erkennen und die Synergieeffekte nutzen werden, die die Nähe von Kirche und barrierefreien Gemeinderäumen entstehen lassen. Aufgrund dessen wird seitens des Baureferates der Ev. Landeskirche der Neubau an der Christuskirche ausdrücklich begrüßt und sehen die Kirchengemeinde in ihrem Handeln auf einem guten Weg. Wir möchten in diesem Zusammenhang auf Jesaja 28: 16 verweisen, wo es heißt: ,,Darum spricht der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen köstlichen Eckstein, der wohlgegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“
Wir wünschen dem Projekt einen guten Verlauf.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Hartmut Krome
Landeskirchenoberbaurat

 

Ansprache von Dr. Arne Kupke, juristischer Oberkirchenrat der Landeskirche in Bielefeld

Verehrte Grundsteinlegungs-Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder,

zum heutigen Festakt rüberbringe ich Grüße - mündlich und schriftlich - von der Landeskirche aus Bielefeld.
Bei über 500 Kirchengemeinden wollen Sie uns nachsehen. dass wir nicht jede Kirchengemeinde in Westfalen ständig präsent haben. Unsere geborenen Ansprechpartner sind nun einmal die Kirchenkreise, insbesondre die Superintendenten. Aber manche Gemeinden kennen wir dann doch ziemlich gut und die Kirchengemeinde Neheim gehört dazu. Das hat zwei Gründe:

Zum einen haben wir es aus landeskirchlicher Sicht hier mit einem wegweisenden Zukunfts-Projekt zu tun. Der demographische Faktor trifft uns in Westfalen - abgesehen von der Stadt Münster - alle. Die kommunalen Vertreter, sicher auch Frau Bürgermeisterin, können davon ein schönes Lied singen. Die evangelische Kirche ist aber besonders hart getroffen, weil jüngere Migranten in der Regel nicht Christen sind, und wenn dann zum Beispiel aus Südeuropa oder aus Polen katholisch.

Das bedeutet für unsere Kirche, dass wir uns neu erfinden müssen. Nicht die Inhalte, Kirche bleibt Kirche mit dem was wir vorhin in der Andacht gehört haben. Nein, aber wir müssen uns neu erfinden in den Formen. Die alte, richtig gute Versorgungsstruktur werden wir nicht mehr bieten. Wir brauchen neue Formen von lebendiger Gemeinde.

Hier in Neheim wird aus der Sicht der Landeskirche ein modellhafter Weg in die Zukunft beschritten. Ich darf dazu aus einem Schreiben unseres Baureferats zitieren:
“Hier wird ein Weg eröffnet. dass zukünftige Generationen viele Nutzungsmöglichkeiten erhalten und Synergieeffekte für das Gemeindeleben entstehen."

Ich habe 18 Monate Zivildienst in meiner Heimatgemeinde in Mönchengladbach geleistet. Da hatten wir eine Verbindung zwischen der Kirche von 1845 und dem Gemeindehaus von 1984. Ich musste zwar viele Stühle und anderes hin und her tragen, aber die Kirche war mitten drin im Gemeindeleben. Was kann man schöneres über ein Kirchgebäude sagen?

Ich komme zum zweiten Grund dafür, dass wir in Bielefeld diesen FaIl hier kennen.

Nun, das hat mit einer Gruppe von Gemeindegliedern und anderen zu tun, die diesen Veränderungsprozess ablehnen und alle Rechtsmittel einlegen, die der deutsche Rechtsstaat ja dankenswerter Weise bietet. Das ist zulässig und zu respektieren und wird deshalb selbstverständlich sorgfältig bearbeitet.
Am Ende des Tages kennen wir aber auch die Entscheidung. im Gericht, das Urteil, und die ist nun gefallen und der Grundstein ist gelegt, worüber ich mich auch ganz persönlich freue. Ich wünsche Ihnen im Namen der Kirchenleitung eine gute Bauphase. Orientieren Sie sich nicht an Berliner Flughäfen oder an Hamburger Konzerthallen, sondern bleiben auf dem Weg zukunftsweisender und solider Gestaltung.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche und

11.30 Uhr in der Pauluskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

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Kontakt

Gemeindebüro

Anke Burgard

Burgstraße 11,
59755 Arnsberg

Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail:ab-kg-neheim(at)kk-ekvw.de

 

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