Herrnhuter Losungen

Tageslosung vom 16.12.2017
Weh denen, die Unheil planen, weil sie die Macht haben!
Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an. Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein.

Grußworte zur Einweihung des Gemeindehauses am 22.05.2016

Grußwort von Superintendent Alfred Hammer

Dr. Arne Kupke, Juristischer Vizepräsident der EKvW

Bernd Göbert, Verwaltungsleiter des Kreiskirchenamtes Soest-Arnsberg

Grußwort von Superintendent Alfred Hammer

Gottesdienst zur Einweihung
des neuen Gemeindehauses an der Christuskirche
Neheim – 15.05.2016
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Texte: Darum richtet wieder auf die müden Hände und die zitternden Knie und tut gewisse Tritte mit euren Füßen,
    dass nicht jemand strauchle wie ein Lahmer, sondern vielmehr gesund werde. Jagt dem Frieden nach gegen jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn finden wird und seht darauf, dass nicht jemand Gottes Gnade versäume. Seid auf der Hut, dass niemand die Gnade Gottes verscherzt.
Gebt acht und hört auf den, der jetzt spricht.
    Wir wollen dankbar sein, weil wir eine Heimat bekommen, die uns nicht genommen werden kann. Wir wollen Gott in heiliger Scheu und Ehrfurcht danken und ihm dienen, wie es ihm gefällt. Denn unser Gott ist ein zerstörendes Feuer.
(Hebr. 12, 12-14.25.28-29)

Und es geschah des Herrn Wort zu Salomo: so sei es mit dem Hause, das du baust: Wirst du in meinen Satzungen wandeln und nach meinen Rechten tun und alle meine Gebote halten und in ihnen wandeln, so will ich mein Wort an dir wahrmachen, das ich deinem Vater David gegeben habe, und will wohnen unter Israel und will mein Volk Israel nicht verlassen.
(1.Kön.6,11-13)

Liebe Schwestern und Brüder!
Das war ein langer, ein mühsamer, ein beschwerlicher Weg bis heute zu diesem Tag der Einweihung des neuen Gemeinde-hauses an der Christuskirche in Neheim. Der Weg zog sich hin. Die Freudenstimmung auf holpriger Straße mit unerwarteten Anstiegen und Umleitungen verflog unterwegs. Das erhoffte Ziel ließ lange auf sich warten, der Atem musste für eine längere Wegstrecke ausreichen. Die Stimmung war angegriffen. Menschen verloren sich unterwegs aus den Augen und aus dem Sinn. Manchmal glich der Weg einer Tortur. Manch einer ging seiner eigenen Wege.

Es war ein Weg, der Spuren hinterlassen hat. Spuren in den Gesichtern und Seelen von Menschen!
Das beklage ich!
Spuren auch in Behörden und Ämtern, bei Verantwortlichen im Presbyterium, auf allen Ebenen unserer Kirche. Spuren in der Öffentlichkeit. Spuren auch bei mir.  Viele sind gestrauchelt, wie der Apostel schreibt, sind mit müden Händen und zitternden Knien durch die vergangenen Jahre gegangen.
Nein, dieser heutige Tag trägt nicht nur Freude und den Glanz über das Geschaffene in sich. Der Weg war steinig, anstrengend, bisweilen hat er die Grenze des Zumutbaren überschritten. Die vielen Versuche, dem Frieden gegen jedermann nachzujagen, sie sind ins Leere gelaufen, auch meine Versuche aus aufrichtigem Herzen.
Die überwiegende Anzahl derer, die diese Veränderungen mitgetragen haben, still oder auch vernehmlich, bei denen ist heute Freude angesagt. Aber bitte nicht hochmütige Freude.
Die anderen, die diese Veränderung nicht gutheißen konnten, sind nicht die Verlierer. Sie hatten ein berechtigtes Anliegen und sie hatten (haben hoffentlich noch oder wieder) auch eine Liebe zu dieser Kirche und Gemeinde, das streite ich niemandem ab. Die Mittel zum Ziel konnte und kann ich nicht nachvollziehen. So ist dieser Tag auch ein Moment, über eigene Fehler und eigene Schuld nachzudenken.

Jetzt gilt: “Wir wollen in heiliger Scheu und Ehrfurcht danken und ihm dienen, wie es ihm IHM gefällt“.

Der heutige Tag ist auch ein Tag des Aufbruchs. Immer, wenn wir vor einem solchen Aufbruch auf einem lang ersehnten Weg stehen, ist unsere Energie kaum zu bremsen. Die Kräfte sind angespannt und warten nur darauf, loslegen zu können. Diese Freude entdecke ich heute auch in den Gesichtern vieler Menschen. Das ist gut so: Die Freude, die von innen kommende echte Freude ist ein guter Motor für unser Leben, auch für das Leben einer Kirchengemeinde. Viele sind aber auch in spürbarer Spannung und Unsicherheit, was die Zukunft betrifft. Denen möchte ich sagen: Sehen sie sich nicht zurück, stecken Sie ihre Sehnsucht in das, was Gott bereithält an Zukunft. Den Gedanken: „Wären wir doch zu Hause geblieben und gar nicht erst aufgebrochen, da wussten wir, woran wir sind, jetzt ist alles ungewiss“, verstehe ich.
Aber jetzt gilt es, die Zukunft zu gestalten und zwar mit allen.
Mit allen!
Und jeder und jede wird gebraucht!

„Darum richtet wieder auf die müden Hände und die zitternden Knie und tut gewisse Tritte mit euren Füßen.“

Zwischen dem, was war und dem, was kommt liegt eine Portion Skepsis. Dieses Lied der Skepsis wurde auch zu Zeiten Israels gesungen, obwohl es doch in Freiheit gehen sollte, aus der Unmündigkeit in die Mündigkeit. Angst und Misstrauen sollten nicht mehr herrschen. Niemand sollte mehr um den Lohn seiner Arbeit betrogen werden. Das gelobte Land lag nicht hinter der nächsten Ecke. Deshalb braucht es Aufmunterung und Ermutigung. Die Zeugnisse des Glaubens in der Bibel versuchen immer wieder, Mut zu machen. „Richtet euch auf, fasst Mut, ihr sollt gesund werden“.

Mit dem Bau des neuen Gemeindehauses soll Leben ins noch tote, wenngleich schöne Gemäuer einziehen. Sinnbildlich geschieht das heute: Hier feiern wir Gottesdienst, erhalten ganz viel Reiseproviant, ganz viel Lebens - Mittel für den Weg. Das Ziel liegt allenfalls räumlich nebenan, um die Ecke. Das Gemeindehaus ist kein Selbstbedienungsladen um die Ecke, wo das Schlaraffenland auf uns wartet. Es ist ein Ort, an dem vielmehr Glaubens- und Lebenserfahrungen gemacht werden und zwar für alle, für alle, die auch unterwegs sind.
Es ist ein offenes und einladendes Haus.
Hier wird eine buntgemischte Weggemeinschaft leben, feiern, helfen, lieben, weinen können.
Tragt dafür Sorge, dass in der Gemeinschaft des wandernden Gottesvolkes für alle Platz ist:
Für Schwache und Starke,
Für Kurzatmige und Langatmige,
Für Weitsichtige und Gerissene,
Für Fromme und weniger Fromme,
Für Mühselige und Kraftvolle,
Für Alte und Junge ….

Zukunft gibt es nur, wenn die Einladung unseres Predigttextes nicht an unseren Ohren und Herzen vorbeirauscht:

 „Jagt dem Frieden nach gegen jedermann und der Heiligung, … dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und jemand Unfrieden anrichte!“

Oder in der Übersetzung der GUTEN NACHRICHT.

„Bemüht euch um Frieden mit allen Menschen und um ein vollkommenes Leben. Wer das versäumt, wird den Herrn nicht zu sehen bekommen. Seid auf der Hut, dass niemand die Gnade Gottes verscherzt und dass nicht jemand unter euch wie eine giftige Wurzel ausschlägt und viele vergiftet“.

 Es lohnt sich auf diesem Weg des Friedens zu bleiben. Wenn das so ist, wird hier ein Gemeinwesen zu Hause sein, in dem niemand unter den Tisch fällt. Hier werden Menschen leben, die Wegweisung und Ermutigung dort suchen, wo wir sie finden können: im Wort Gottes.
Das Haus ist bezugsfertig. Über berechtigte Fragen und Sorgen habe ich gesprochen.
Von Hoffnungen, die sich auf die Bedeutung für die Zukunft richten soll nun die Rede sein.
Ich verbinde mit der Fertigstellung die Hoffnung, dass hier Gott wohnt. Wo Gott wohnt bekommen Menschen eine Bleibe. Wo sich Menschen auf Gottes Verheißungen einlassen, sind sie nicht verlassen. Wo Gottes guter Wille das Zusammenleben bestimmt, werden von Menschen gebaute Häuser zu Gottes Behausung.
Wird dieser Bau davon etwas spüren lassen?
Wird er ermöglichen, was wir uns davon versprechen?
Wir wollen`s hoffen!
Wir müssen auch darauf hoffen, weil das Entscheidende, der Bau der Gemeinde nämlich, weder durch Beschlüsse in Gang gesetzt noch durch Baumaßnahmen garantiert werden kann. Nicht einmal durch einen attraktiven Veranstaltungskalender, eine Fülle von Aktivitäten, durch Besucher- und Teilnahme-ziffern, noch durch intensive Arbeit eines Arbeitskreises „Neues Gemeindehaus“.
Ob der Neubau dieses Gemeindezentrums der Gemeinde hilft das wird wesentlich davon abhängen, ob und in welchem Maße wir bereit sind, uns wirklich auf neue Erfahrungen einzulassen. Ob wir alle miteinander aufgeschlossen und neugierig sind, auch solche Menschen, denen Kirche nichts bedeutet, eine Heimat zu bieten. Ob wir auch für Menschen einladend sind, die sich vom Glauben nichts erwarten.
Ich hoffe, wir sind uns da einig!
Lassen Sie sich nicht täuschen, dass mit der Tatsache, dass hier ein Pfarrer und eine Pfarrerin mit ein paar Presbyterinnen und Presbytern sind, schon alles getan sei, damit eine anziehende Gemeinde wäre. Auch nicht dadurch, dass ein paar Einladungen verschickt und die Leute aufgefordert werden, an Veran-staltungen teilzunehmen. Als ob sich die Jugend dadurch gewinnen ließe, dass wir die Eltern bitten, ihren Kindern gut zu-zureden.
Nicht einfach nur einladen, sondern selber einladende Leute werden oder bleiben: Darauf käme es wohl an. Sie verstehen: Das ist kein Geschäft, das der Pfarrer alleine erledigen könnte. Dazu braucht es mehr als ein paar Presbyeriums-Beschlüsse. Das können wir nur miteinander versuchen oder gar nicht. Aber keine Angst: Dazu ist keiner unbegabt – so wahr wir getauft sind!
Gerade wenn uns bewusst bleibt, dass sich das Entscheidende weder einfordern noch machen lässt, gewinnen wir Freiheit und Mut zu den kleinen, aber weiterführenden Schritten. Da ist manches bedacht und auch schon in die Wege geleitet, so verstehe ich das Nachdenken der Verantwortlichen in der letzten Zeit.
Gesellige Treffs nach den Gottesdiensten
Einladungen für Fremde und Flüchtlinge
Veranstaltungen aus denen deutlich wird: Kirche ist Salz  der Erde.
Viel wichtiger als Erfolge und messbare Zahlen wird sein, dass in diesem Hause Leben ist. Leben in der ganzen Fülle.
Ich wünsche Ihnen Mut oder besser:
Ich wünsche ihnen Glauben und Nächstenliebe für ihre Gemeinde.
Ich wünsche Ihnen, dass sie in diesem neuen Haus nicht nur Worte machen, sondern selbst zu einem lebendigen Wort werden, zu einer guten Nachricht für die Menschen, die sich hier treffen.
Sie sollen auch bei Ihnen hier durch sie erfahren, was Gott verspricht:
„Ich will in ihrer Mitte wohnen und mein Volk nicht verlassen“.
Amen.

Alfred Hammer, Superintendent

 

Grußwort von Dr. Arne Kupke, juristischer Vizepräsident der EKvW

Verehrte Einweihungs-Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder,

zum heutigen Festakt überbringe ich Grüße von der Landeskirche aus Bielefeld.

Das habe ich schon bei der Grundsteinlegung getan und ich freue mich sehr, heute

Bei über 500 Kirchengemeinden wollen Sie uns nachsehen, dass wir  nicht jede Kirchengemeinde in Westfalen ständig präsent haben. Unsere geborenen Ansprechpartner sind nun einmal die Kirchenkreise, insbesondere die Superintendenten.

Aber manche Gemeinden kennen wir dann doch ziemlich gut und die Kirchengemeinde Neheim gehört dazu.

Das hat zwei Gründe:

Zum einen haben wir es aus landeskirchlicher Sicht hier mit einem wegweisenden Zukunfts-Projekt zu tun. Der demographische Faktor trifft uns in Westfalen – abgesehen von der Stadt Münster –  alle. Die kommunalen Vertreter können davon sicher ein schönes Lied singen. Die evangelische Kirche ist aber besonders hart getroffen, weil jüngere Migranten in der Regel nicht Christen sind, und wenn dann zum Beispiel aus Südeuropa oder aus Polen katholisch.

Das bedeutet für unsere Kirche, dass wir uns neu erfinden müssen. Nicht die Inhalte, Kirche bleibt Kirche mit dem was wir vorhin in der Andacht gehört haben. Nein, aber wir müssen uns neu erfinden in den Formen. Die alte, richtig gute Versorgungsstruktur werden wir nicht mehr bieten. Wir brauchen neue Formen von lebendiger Gemeinde.

Hier in Neheim wird aus der Sicht der Landeskirche ein modellhafter Weg in die Zukunft beschritten. Ich darf dazu aus einem Schreiben unseres Baureferats zitieren:

„Hier wird ein Weg eröffnet, dass zukünftige Generationen viele Nutzungsmöglichkeiten erhalten und Synergieeffekte für das Gemeindeleben entstehen.“

Ich habe 18 Monate Zivildienst in meiner Heimatgemeinde in Mönchengladbach geleistet.  Da hatten wir eine Verbindung zwischen der Kirche von 1845 und dem Gemeindehaus von 1984. Ich musste zwar viele Stühle und anderes hin und her tragen, aber die Kirche war mitten drin im Gemeindeleben. Was kann man schöneres über ein Kirchgebäude sagen?

Ich komme zum zweiten Grund dafür, dass wir in Bielefeld diesen Fall hier kennen.

Nun, das hat mit einer Gruppe von Gemeindegliedern und anderen zu tun, die diesen Veränderungsprozess ablehnen und alle Rechtsmittel einlegen, die der deutsche Rechtsstaat ja dankenswerter Weise bietet. Das ist zulässig und zu respektieren und wird deshalb selbstverständlich sorgfältig bearbeitet.

Am Ende des Tages kennen wir aber auch die Entscheidung, im Gericht das Urteil, und die ist nun gefallen und der Grundstein ist gelegt, worüber ich mich auch ganz persönlich freue.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Kirchenleitung eine gute Bauphase. Orientieren Sie sich nicht an Berliner Flughäfen oder an Hamburger Konzerthallen, sondern bleiben auf dem Weg zukunftsweisender, aber solider Gestaltung.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 

Grußwort von Bernd Göbert, Verwaltungsleiter des Kreiskirchenamtes Soest-Arnsberg

Liebe Festgemeinde, liebe Mitglieder des Presbyteriums,
ich möchte Ihnen – auch im Namen aller Mitarbeitenden des Kreiskirchenamtes – zu Ihrem neuen Gemeindehaus gratulieren. Insbesondere möchte Ihnen – liebe Mitglieder des Presbyteriums – meinen Respekt dafür aussprechen, dass Sie diesen Weg bis zum heutigen Tag so gegangen sind und auch durchgestanden haben. Das Kreiskirchenamt durfte Sie auf diesem Weg in unterschiedlicher Form begleiten, Herr Pieper als Architekt, Frau Weber und Frau Arns bei Finanzfragen, Frau Lorenz bei der Veräußerung des Gemeindehauses am Fresekenweg und eben auch ich selbst insbesondere bei zwei Gemeindeversammlungen und anderen Sitzungen. Wir haben Sie sehr gerne unterstützt, auch wenn aufgrund der äußeren Umstände, die diesen Bau begleitet haben, nicht alles immer angenehm war.
Immer wenn ich Kirchengemeinden bei derartigen Strukturprozessen begleite, frage ich mich oft, wie es mir gehen würde, wenn es um meine Kirche gehen würde. Auch ich habe die Kirche mit der besonderen persönlichen Beziehung – die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Oeventrop. Ich bin dort getauft und konfirmiert worden und habe auch dort geheiratet. Besonders nahe ist mir in den letzten Monaten die Begleitung einer Kirchengemeinde aus dem Kirchenkreis Soest bei der Veräußerung der Kirche gegangen, in der mein Sohn getauft worden ist. Es gibt allerorts immer eine enge Verbindung von Menschen zu Gebäuden. So geht es vielen Menschen eben auch mit der Christuskirche.
Von einem Presbyterium müssen in einem solchen Prozess aber auch wichtige andere Gründe berücksichtigt werden. Die Entwicklung der Finanzen ist zurzeit wenig dramatisch. Dieses hängt mit der doch relativ positiven wirtschaftlichen Entwicklung zusammen. Man kann aber sicher sein, dass dieses aufgrund der demographischen Entwicklung – die Zahl der Evangelischen nimmt landeskirchenweit jährlich um 1,5 % ab und damit werden auch die Kirchensteuerzahler weniger – nur noch absehbar so sein wird. Weiterhin ist heute bereits deutlich, dass man in der westfälischen Landeskirche in den nächsten 10 - 15 Jahren auf einen Personalmangel im Pfarrdienst zugehen wird. Deshalb werden sich die Bereiche, die durch eine Pfarrstelle versorgt werden müssen, vergrößern. All diese Fakten muss ein Presbyterium bei der Entwicklung einer Gebäudestruktur berücksichtigen. Insbesondere weil es dabei um Investitionssummen geht, die nicht nur die Betrachtung eines Zeitraumes von 10 Jahren zulässt. Aus meiner Sicht ist Ihnen das bei diesem Prozess sehr gut gelungen.
Ich verbinde mit diesem Projekt aber von Anfang an noch einen anderen Gedanken. Die Kirchengemeinde schafft es mit diesem Projekt, diese schöne alte denkmalgeschützte Kirche in den Mittelpunkt der Gemeindearbeit zu rücken. Durch den Neubau des Gemeindehauses direkt neben der Christuskirche wird die Nutzungsmöglichkeit der Kirche deutlich erhöht. Darüber hinaus setzen Sie durch den Neubau jährlich Mittel frei, die Sie für die Arbeit in diesen Räumen nutzen können. Es ging also in keiner Weise darum, die Kirche aufzugeben. Im Gegenteil, ich sehe eine deutliche Aufwertung. Die Kirchenordnung legt als Auftrag der Kirchengemeinde die Seelsorge, die diakonischen Arbeit, den missionarischen Dienst sowie die Pflege der ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen fest und eben nicht den bedingungslosen Erhalt aller kirchlichen Gebäude. Hierzu heißt es im nächsten Artikel der Kirchenordnung: Die Kirchengemeinde ist verpflichtet, die notwendigen Räume und Einrichtungen, vor allem für Gottesdienste und Unterricht, bereitzustellen. Ich möchte hier besonders das Wort „notwendig“ unterstreichen, was Sie aus meiner Sicht bei diesem Projekt immer im Blick hatten und dementsprechend auch mit dem Raumkonzept für das neue Gemeindehaus umgesetzt haben.
Deshalb kann man Ihnen als Presbyterium zu dieser Entscheidung und Umsetzung des Beschlusses zum Neubau des Gemeindehauses nur gratulieren und der Ev. Kirchengemeinde Neheim für die Arbeit in diesen neuen und alten Räumen Gottes Segen wünschen.

Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche und

11.30 Uhr in der Pauluskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

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Kontakt

Gemeindebüro

Anke Burgard

Burgstraße 11,
59755 Arnsberg

Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail:ab-kg-neheim(at)kk-ekvw.de

 

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