7. Dezember Abschied von Superintendent Alfred Hammer

Neun intensive Jahre als nebenamtlicher Superintendent
Präses entpflichtet Alfred Hammer

181122 Kommuniktion

Meschede.  Am Freitag  vor dem zweiten Advent wird Superintendent Alfred Hammer in einem feierlichen Gottesdienst von Präses Annette Kurschus entpflichtet. Vor neun Jahren wählte die Kreissynode den überzeugten Marsberger Gemeindepfarrer zum nebenamtlichen Superintendenten. Vor Antritt des Ruhestands blickt er zurück auf eine Zeit intensiven Arbeitens an den Strukturen, die evangelische Präsenz im Sauerland ermöglichen trotz demographischen Wandels und Traditionsabbruch.
Höhepunkte seiner Amtszeit waren die Feste anlässlich eindrucksvoller Jubiläen: 50 Jahre Kirchenkreis Arnsberg im Jahr 2014 und 500 Jahre Reformation im Jahr 2017. Viel Energie steckte er in die Vorarbeiten zur Bildung  des neuen Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg, der am 1. Januar 2019 seine Arbeit aufnimmt.

Hammer hat den ökumenischen Dialog auf der mittleren Ebene  gefördert. Regelmäßig trafen sich leitende Priester der katholischen Dekanate,  Vertreter und Vertreterinnen der beiden Klöster  und Angehörige des Kreissynodalvorstands, um auf sehr persönlicher Ebene geistliche Themen zu besprechen. Früchte  davon waren zwei gemeinsame Studientage für evangelische und katholische Seelsorgerinnen im Kloster Bestwig.
Gesellschaftspolitisch hat Hammer sich für die Flüchtlingsarbeit eingesetzt.  Stellenanteile für Koordinatorinnen der ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe wurden geschaffen und ein Rechtshilfefonds für die Flüchtlingsarbeit. Zahlreiche Kirchenasyle hat er als Superintendent unterstützt.

Im Namen des Kreissynodalvorstands lädt Synodalassessor Rainer Müller aus Brilon alle Sauerländer zum Abschiedsgottesdienst am 7. Dezember ein. Das Fest beginnt um 17.00 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede. Hammer hält die Predigt über Johann Sebastian Bachs Mottete „ Jesu, meine Freude“. Ein Kammerchorensemble der Stiftung Kirchenmusik, geleitet von Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar, wird sie aufführen. Außerdem wirkt der Posaunenchor der Auferstehungskirchengemeinde  Olsberg-Bestwig mit.

Der Gottesdienst ist öffentlich.
Am Ausgang wird um Spenden für die Frauenberatungsstelle Nadeschda gebeten. Wer Alfred Hammer persönlich beschenken möchte, kann die Diakonissen-Kommunität Zionsberg in Warburg- Scherfede mit  einer Spende bedenken. KKBc

Neun intensive Jahre als nebenamtlicher Superintendent
Präses entpflichtet Alfred Hammer Meschede.  Am Freitag  vor dem zweiten Advent wird Superintendent Alfred Hammer in einem feierlichen Gottesdienst von Präses Annette Kurschus entpflichtet. Vor neun Jahren wählte die Kreissynode den überzeugten Marsberger Gemeindepfarrer zum nebenamtlichen Superintendenten. Vor Antritt des Ruhestands blickt er zurück auf eine Zeit intensiven Arbeitens an den Strukturen, die evangelische Präsenz im Sauerland ermöglichen trotz demographischen Wandels und Traditionsabbruch.
Höhepunkte seiner Amtszeit waren die Feste anlässlich eindrucksvoller Jubiläen: 50 Jahre Kirchenkreis Arnsberg im Jahr 2014 und 500 Jahre Reformation im Jahr 2017. Viel Energie steckte er in die Vorarbeiten zur Bildung  des neuen Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg, der am 1. Januar 2019 seine Arbeit aufnimmt.

Hammer hat den ökumenischen Dialog auf der mittleren Ebene  gefördert. Regelmäßig trafen sich leitende Priester der katholischen Dekanate,  Vertreter und Vertreterinnen der beiden Klöster  und Angehörige des Kreissynodalvorstands, um auf sehr persönlicher Ebene geistliche Themen zu besprechen. Früchte  davon waren zwei gemeinsame Studientage für evangelische und katholische Seelsorgerinnen im Kloster Bestwig.
Gesellschaftspolitisch hat Hammer sich für die Flüchtlingsarbeit eingesetzt.  Stellenanteile für Koordinatorinnen der ehrenamtlichen Arbeit in der Flüchtlingshilfe wurden geschaffen und ein Rechtshilfefonds für die Flüchtlingsarbeit. Zahlreiche Kirchenasyle hat er als Superintendent unterstützt.

Im Namen des Kreissynodalvorstands lädt Synodalassessor Rainer Müller aus Brilon alle Sauerländer zum Abschiedsgottesdienst am 7. Dezember ein. Das Fest beginnt um 17.00 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede. Hammer hält die Predigt über Johann Sebastian Bachs Mottete „ Jesu, meine Freude“. Ein Kammerchorensemble der Stiftung Kirchenmusik, geleitet von Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar, wird sie aufführen. Außerdem wirkt der Posaunenchor der Auferstehungskirchengemeinde  Olsberg-Bestwig mit.

Der Gottesdienst ist öffentlich.
Am Ausgang wird um Spenden für die Frauenberatungsstelle Nadeschda gebeten. Wer Alfred Hammer persönlich beschenken möchte, kann die Diakonissen-Kommunität Zionsberg in Warburg- Scherfede mit  einer Spende bedenken. KKB

Interview mit Alfred Hammer

Politikerin Sigrid Beer auf dem Podium der Kreissynode Arnsberg

Für Asylrecht und klare Abgrenzung gegenüber menschenverachtendem Populismus
Sigrid Beer auf dem Podium
181124 Sigrid Beer Bndnis90 Die Grnen NRW

Meschede. Beer hält das in der Verfassung garantierte individuelle Asylrecht für unverzichtbar; sie sieht in der Migration nicht die „Mutter aller Probleme“ und setzt sich vehement ein gegen die Verrohung von Sprech-und Handlungsweisen in der politischen Auseinandersetzung. Sätze wie „Man wird doch wohl noch sagen dürfen“ leiteten häufig Aussagen ein, die bisher unsagbar waren. „Es muss Stopp gesagt werden, wenn Menschen ihre Würde mit Worten oder Taten abgesprochen wird.“ Beer appellierte an Staat und Gesellschaft, sich abzuwenden von „mangelnder Hilfe und mangelndem Erbarmen“ gegenüber geflüchteter Menschen und die „Folgen unseres Handelns im Blick zu behalten“, wenn nicht aus Nächstenliebe, dann wenigstens aus Eigennutz. Denn wenn wir den Klimawandel nicht stoppten, dann würden noch viel mehr Menschen nach Europa kommen, die sonst ertrinken.
Deutschland als hochindustrialisiertes Land könne die Probleme lösen und müsse zu seiner Verantwortung stehen. Das bezieht Beer auch auf die Kirche. Sie schloss sich selbst ein, als sie sagte: „Wir müssen rausgehen und uns ins raue Wetter stellen, uns einmischen und mit dafür sorgen, dass die Solidarität in Europa sich nicht nur auf wirtschaftliches Wachstum bezieht.
Kirche sei nur Kirche, wenn sie für andere da ist, bezog sie sich auf Dietrich Bonhoeffer. Kirche müsse sich einmischen und daran erinnern, dass Gottes Kinder nicht auf Kosten anderer leben dürften. „Wir müssen uns für den Zusammenhalt in dieser Welt einsetzen, Mitgefühl und Respekt fördern und daran erinnern, dass Gott allen Menschen Würde verleiht.“
Kirche solle mutiger von Gott erzählen, mit Nächstenliebe auf die zugehen, die ihr fremd sind, und Räume für den kritischen Diskurs eröffnen. Zur Frage nach dem rechten Verhältnis von Ausgrenzung und Diskussionsbereitschaft, erläuterte Beer ihr Ja zum Ausschluss der AfD-Politiker von den Podien des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund. „Menschen, die so reden wie die AfD-Politiker – damit bezog sie sich auf eine Rhetorik, die alle Missverhältnisse mit der Migration begründet, die falsche Behauptungen aufstellt, sie wieder zurücknimmt, damit aber Themen gesetzt hat, und die Menschen die Würde aberkennt. „Solche Redner möchte ich nicht auf dem Podium sitzen haben“. Parteimitglieder und Anhänger der AfD hingegen seien zum Gespräch willkommen.

Text und Bild: Kathrin Koppe-Bäumer

Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

 Öffnungszeiten der Christuskirche

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