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Konzert "Windgesang" von Musica Tre Fontane

Windgesang

MusicaTreFontane

Windgesang“. Das Programm spürt der Bedeutungsvielfalt des Titels „Heiliger Geist“ nach. In den Sprachen der Bibel bedeutet ein und dasselbe Wort, hebräisch Ruah, griechisch Pneuma, sowohl Geist als auch Wind und Atem. Windgesang von Renate Kelletat, die Titelmusik des Programms, entstand aus Ein­drücken auf den Ensemblereisen in Japan und Gesprächen mit japanischen Musikern wie Hirose und Somei Satoh und aus dem Hören von Musik der japanischen Bambuslängsflöte Shakuhachi:  Wind ist unsichtbar und unfassbar. Er säuselt, singt, weht, lässt Blätter tanzen und Bäume schwanken, heult, fegt, braust, tobt und ist bedrohlich als Sturm. Im Windgesang klingt all dies an. Unüberhörbar sind die vielen Fragen, solche, die rufen, andere die Zweifel, ja Verzweiflung ausdrücken und einige die schreien, bis der Schrei keine Stimme mehr hat, und nur noch ein Geräusch zu hören ist.  Spürbar und erfahrbar ist der Wind, und berührend. 

Choräle aus dem Evangelischen Gesangbuch verbinden diese elementare Bedeutung des Windes mit dem Lob auf den schöpferischen Gottesgeist: Komm, heiliger Geist von Wilhelm Philipp Zachau und Komm, o komm, du Geist des Lebens von Johann Wilhelm Kirnberger.

Aus unserem Jahrhundert stammen Lieder zu mystischen Texten von Edith Stein und Simon Yussuf Assaf. Edith Stein war als Jüdin in der hebräischen Tradition beheimatet und fand in ihrer spirituellen Entwicklung den Weg zum christlichen Bekenntnis und nennt den Heiligen Geist Ewige Liebe. Simon Yussuf Assaf war maronitischer Priester und Dichter im Libanon. Der Zyklus von Vertonungen zu seinen Gedichten trägt ebenso den Titel: Die Liebe. Der Dichter hebt hervor, dass sie über die Begrenzungen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen Menschen bewegt, zusammenbringt, Beziehungen heilt und eine umfassende Regeneration bewirkt.

Mehrere Chaconnen im Programm tragen der Vielfalt der Erscheinungsformen des Windes und der Wirkungen des Heiligen Geistes Rechnung:  Two upon a Ground und Variationen über das Irische Segenslied Möge die Straße uns zusammenführen.

Die drei Musikerinnen arbeiten seit vielen Jahren zusammen: Renate Kelletat, Blockflötistin, Komponistin, Musikwissenschaftlerin, die die Ergebnisse ihrer Forschungen zur Ornamentik und zur Aufführungspraxis sowie ihre Kompositionen in die Ensemblearbeit einbringt, Donata Dörfel, Sängerin und Blockflötistin, deren Beschäftigung mit den theologischen Hin­tergründen der geistlichen Musik den Programmen zu ihrer inhaltlichen Geschlossenheit und ihrer Aussagekraft verhilft, und Erdmute Kather, Sängerin, Blockflötistin, Pianistin und Cembalistin, die im Ensemble mit ihrem Soprangesang, mit ihrem Blockflötenspiel und auch mit ihrem Cembalospiel wesentlich zur Farbigkeit der Konzerte beiträgt. Sie sind in aller Welt aufgetreten, so in vielen Ländern Europas, in Israel/Palästina, in Japan, in China und in den USA.  

Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

 
Die Öffnungszeiten der Christuskirche

vom 01.04. bis 31.10

freitags 15 - 17 Uhr
sonntags 15 - 17 Uhr

keine Öffnung vom 27.12. bis 31.03

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