Herrnhuter Losungen

Tageslosung vom 19.08.2018
12. Sonntag nach Trinitatis
Der HERR hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit.
Paulus schreibt: Wir sind Gehilfen eurer Freude.

Visitation in der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim vom 10.-15.Mai

Vom 10.-15. Mai 2018 wird die Evangelische Kirchengemeinde Neheim von erfahrenen externen Kirchenleuten besucht (visitiert).

Unter der Leitung des Superintendenten Hammer vom Kirchenkreis Arnsberg haben ca. 30 Kirchenfachleute die Aufgabe, mit den haupt- und ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern Stärken und Schwächen der Neheimer Gemeinde zu besprechen.

Der Startschuss ist am 10. Mai (Christi Himmelfahrt) mit einem Gottesdienst ab 10.00 Uhr In der Christuskirche und einer anschließenden Gemeindeversammlung mit Superintendent Hammer.

Nach der Gemeindeversammlung können alle Gemeindemitglieder bei einem kostenfreien Imbiss im benachbarten Gemeindehaus die Wünsche und Anregungen aus der Versammlung  vertiefen.

Vielleicht dreht sich das Gespräch aber auch um die verschiedenen Handlungsfelder, die die Kirchenleute von außerhalb bei ihren Besuchen beobachten, wahrnehmen und beraten möchten:

  1. 1. Gottesdienst, Kirchenmusik und Kultur.
  2. 2. Seelsorge und Beratung
  3. 3. Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung
  4. 4. Mission und Ökumene
  5. 5. Bildung und Erziehung
  6. 6. Leitung (einschließlich Öffentlichkeitsarbeit) und Verwaltung

All diese Handlungsfelder sehen sich die Fachleute an und diskutieren sie mit den betroffenen Gemeindemitgliedern.

Über die Beobachtung und Wahrnehmung der einzelnen Bereiche werden Berichte geschrieben, die schließlich zu einem Abschlussbericht mit Zielvereinbarungen zusammengefasst werden.

Die Zielvereinbarungen werden mit dem Presbyterium (örtliche Kirchenleitung) und dem Kreissynodalvorstand Arnsberg geklärt und verbindlich festgelegt.

Nach einem Jahr gibt es einen weiteren Besuch von außerhalb, um zu sehen, wie sich die Vereinbarungen entwickelt haben.

Und warum grundsätzlich der 6-tägige Besuch der Kirchenfachleute in der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim, der mit einem Gottesdienst am Pfingstsonntag um 11.30 Uhr In der Pauluskirche endet? Dazu schreibt Superintendent Hammer den Gemeinden-Mitgliedern im Gemeindeblatt:“Eine Gemeinde kann nicht isoliert existieren. Sie braucht den Austausch mit anderen, ist angewiesen auf Hilfe, benötigt das mahnende und kritische Gespräch.“

Gabriela Hirsch in Neheim als Pfarrerin eingeführt

Gott von Herz zu Herz nahebringen
Gabriela Hirsch in Neheim als Pfarrerin eingeführt

Arnsberg-Neheim. Festliche Musik vom Neheimer Posaunenchor und von Kreiskantor Geld Weimar, eine volle Christuskirche mit Menschen aus Neheim, Sundern und dem ganzen Ev. Kirchenkreis Arnsberg, Superintendent Alfred HirschHammer, Rosemarie Goldner, stellvertretende Bürgermeisterin Arnsbergs, Mitarbeitende des Kirchenkreises - sie alle begrüßte Pfarrer Dr. Udo Arnoldi im Festgottesdienst: Pfarrerin Gabriela Hirsch wurde in die zweite Pfarrstelle der Ev. Kirchengemeinde Neheim eingeführt. Nach fast 15 Jahren als Kirchenkreispfarrerin für Frauenarbeit und   Menschen in der Lebensmitte bringt sie ein großes Netzwerk menschlicher Kontakte mit. Davon werden die Kirchengemeinden Neheim und Sundern profitieren. In Neheim arbeitet die Pfarrerin auf einer 50%-Stelle. Mit den weiteren 50 % wird sie nach Sundern abgeordnet. Der dortige Kollege Pfarrer Martin Vogt assistierte mit Dr. Arnoldi dem Superintendenten bei der feierlichen Einführungshandlung. Beide segneten die neue Kollegin, wie auch Presbyter und Presbyterinnen aus beiden Kirchengemeinden, ihr Mann Pfarrer Johannes Böhnke aus Arnsberg und Susanne Hardes, Gemeindereferentin der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Neheim und Voßwinkel. 

Freundlich hatte Hammer Gabriela Hirsch der Gemeinde zuvor beschrieben als eine Pfarrerin, die mit Herz, Glauben und ihrem eigenen Bekenntnis der Gemeinde Gott von Herz zu Herz nahebringen werde. „Du wirst dabei auch Witze erzählen“, betonte der Superintendent, der zuvor selbst die Gemeinde zum Lachen gebracht hatte, „denn die Menschen brauchen etwas, was ihnen zu Herzen geht.“

Zu Herzen ging der Gemeinde Gabriela Hirschs Predigt. Ausgehend von einer Rede, mit der Paulus bei den an Glanz, Stärke und Ansehen orientierten Gemeindegliedern in Korinth für sich warb, der zwar nicht strahlend auftritt, aber durch sein glaubwürdiges Leben Gottes Gnade aus der staubigen Ecke wieder zum Vorschein bringt. Dann sei die Gnade nicht mehr arbeitslos, fasste die Pfarrerin zusammen, die zu Beginn erzählt hatte, wie sich ein Arbeitsloser ungebraucht vorkommt.

Kritisch wagte sie zu fragen, in welchen Ecken Gottes Gnade in Neheim verstaube. Doch räumte sie ein: „Ich hab den Eindruck, dass hier Menschen leben, die sich begnaden lassen und das heilsam leben.“

„Es ist einfach schön, mit dir zusammenzuarbeiten“, sagte  Susanne Hardes im Grußwort im Auftrag der Neheimer Katholiken. Rosemarie Goldner sprach Gabriela Hirsch zu: „Du kannst durch das Wort, die Sprache und deinen ganzen Körper und Einsatz Veränderung bewirken“. Der Kollege Martin Vogt vertraut darauf, dass Gabriela Hirsch in Neheim und Sundern da hinkommt, wo sie genau richtig ist. Wolfgang Faber, der Vorsitzende des Neheimer Presbyteriums, moderierte die Grußworte und fügte hinzu: „Ich glaube, wir kriegen mit Gabriela Hirsch eine Frau, die die Gemeinde bereichert.“

Abschließend dankte er allen, die den Festtag vorbereitet und gestaltet hatten, und lud ein zu Kaffee, Kuchen,  Gesprächen und Live-Musik  im Gemeindehaus Christuskirche.

segengemeinde Gruppe

500. Reformationstag in Neheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Der 500. Reformationstag am 31.10.17 in Neheim hatte 3 Schwerpunkte:
Zuerst ab 10.00 Uhr morgens die ökumenische Andacht mit Pfr. Stephan Jung (kath.) und Pfr. Dr. Udo Arnoldi (ev.)
in der voll besetzten Christuskirche in der Burgstraße. Besonders erfreulich für die evangelischen Christen war, dass zahlreiche Katholiken dem Aufruf zur gemeinsamen Andacht gefolgt waren.
Es schloss sich der Vortrag von Prof. Dr. Okko Herlyn, Duisburg in der Christuskirche mit dem Thema an: Was wollten die Reformatoren? Was haben sie uns zu sagen?. Diese Thematik wurde von Prof. Herlyn prägnant und eindrucksvoll vorgetragen und zwang die Zuhörer zum Nachdenken über die Absichten Luthers.
Anschließend gab es für alle Kirchenteilnehmer im Gemeindehaus Christuskirche eine kräftige kostenlose Suppe von ehrenamtlichen Helfern.
Mögliche Spenden waren für die Jugendarbeit der ev. Kirche vorgesehen. In dem gut gefüllten Gemeindehaus kamen sich alle Christen und andere Teilnehmer beim gemeinsamen Essen näher.
Nachmittags um 15.17 Uhr hatte der ev. Posaunenchor Neheim unter der Leitung von Dirk Beyrodt vor das Hauptportal der Johanneskirche auf dem Marktplatz eingeladen. Bei gekonnter Musik, vereinter Lesung aus Psalm 46 mit Pfr. Jung und Pfr. Dr. Arnoldi und gemeinschaftlichem Singen stimmten die zahlreichen Besucher u.a. das berühmte Lied an:"Eine feste Burg ist unser Gott".
Pfr. Stephan Jung und Pfr. Dr. Arnoldi dankten den Besuchern abschließend für ihr Kommen und freuten sich über die freundschaftliche ökumenische Atmosphäre. Damit endete der 500. Jahrestag der Reformation (1517-2017) in Neheim."

i.A. K.-G. Wuschansky
ev. Kirche Neheim

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Gemeindeversammlung

Am Sonntag, 12. November, lädt das Presbyterium um 11.15 Uhr - im Anschluss an den Gottesdienst - zur Gemeindeversammlung in die Christuskirche ein. U.a. wird über die Arbeit in den zurückliegenden Monaten informiert und über den Stand der Überlegungen zur Zukunft der Pauluskirche berichtet. Anregungen aus der Gemeinde sind willkommen.

 

 

Zukunft der Pauluskirche

Die Mehrheit Ihres Presbyteriums fühlt sich wie viele Gemeindeglieder eng mit der Pauluskirche verbunden, weiss jedoch um die eigene Verantwortung für eine auch finanziell stabile Gemeinde. Mir geht es selbst so: Einerseits wurde mein ältester Sohn in der Pauluskirche getauft, zum anderen weiss ich wie sich die Zahl der Gemeindeglieder, der Gottesdienstbesucher und der Pfarrstellen in den letzen Jahren entwickelt hat und weiter entwickeln wird.
 
Das Presbyterium prüft seit mehreren Jahren, wie mit unserer Pauluskirche vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung der Gemeinde und der damit verbundenen Entwicklung der Finanzen umgegangen werden kann. Bevorzugt werden dabei alternative Nutzungen, bei der die Kirche als Gebäude erhalten werden kann. Die bisher aussichtsreichsten Ideen - Nutzung als Kolumbarium oder Verkauf an eine freikirchliche Gemeinde - haben sich leider als nicht umsetzbar erwiesen. Bedauerlicherweise scheinen derzeit nur Optionen übrigzubleiben, die einen Verkauf und letztlich Abriss unserer Kirche bedeuten würden. Ihr Presbyterium kann die Entscheidung auch nicht mehr auf die lange Bank schieben: wir wissen, dass in den nächsten drei Jahren ein sechststelliger Betrag für dringend notwendige Reparaturarbeiten erforderlich sind. Das gilt insbesondere für den Glockenturm dessen Dach nach einem Sturmschaden nur mit einem provisorischen Netz gesichert wurde. Wir wissen auch, dass die Rücklagen für die Pauluskirche diesen Betrag nicht decken werden.
 
Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung bei dieser schwierigen Entscheidung: Bitte teilen Sie uns Ihre Idee mit, wie die Pauluskirche zukünftig alternativ genutzt werden kann.

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Gottesdienstzeiten

Sonntags

10.00 Uhr in der Christuskirche und

11.30 Uhr in der Pauluskirche

An Feiertagen gelten gelegentlich Sonderzeiten.

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Das Blättchen

Unser Blättchen enthält viele Bilder und auch perönliche Informationen aus dem Gemeindeleben. Aus datenschutzrechtlichen Gründen stellen wir die Online Darstellung des Blättchens ab sofort ein.

Kontakt

Gemeindebüro

Anke Burgard

Burgstraße 11,
59755 Arnsberg

Telefon: 02932 46 25 20
Fax: 02932 / 46 25 85
E-Mail:ab-kg-neheim(at)kk-ekvw.de