Luca und die Frage nach Gott
Kirchenkreis Soest-Arnsberg startet einjähriges Projekt in allen Regionen
Von Hans-Albert Limbrock

Soest-Arnsberg. Eltern und Großeltern, aber auch Erzieherinnen und Erzieher kennen das: Kindern können ganz wunderbare Fragen stellen und bringen die, die Antworten geben sollen, oft gehörig in Verlegenheit. Denn Kinder stellen Fragen, die uns oft überraschen, die direkt ins Herz des Glaubens treffen. Darin liegt ihre besondere Qualität: Kinder fragen ehrlich, unbefangen und mit einer Tiefe, die Erwachsene bisweilen verlernt haben.
Und genau das möchte sich ein breitangelegtes Projekt des Evangelischen Kirchenkreises Soest-Arnsberg zunutze machen. Im Luca-Projekt werden Fragen gestellt und Antwoten gesucht, bei denen sich alles um Gott und Glaube dreht. Superintendent Dr. Manuel Schilling: „Die Menschen in unserem Kirchenkreis – kleine wie große – beschäftigen sich ein Jahr lang intensiv mit den Fragen: Was denkst Du von Gott? Wie stellst Du ihn dir vor.“
Das sind exemplarisch nur zwei von unendlichen Fragen, die bis zum September 2027 aufgeworfen werden. Dann gibt es in Arnsberg ein großes Abschlussfest, bei dem all die vielen Ideen, Konzepte, Diskussionen vorgestellt werden. Bis dahin reisen insgesamt zehn prallgefüllte Koffer buchstäblich durch Fachbereiche, Kindertagesstätten, Gemeindezentren, Jugend- oder Seniorengruppen der neun Regionen des Kirchenkreises.
Jeder Luca-Koffer ist randvoll mit Büchern, Spielen, biblischen Geschichten, Bildern, Liedern, Requisiten, und noch vielem mehr und regen so an, über Gott und den eigenen Glauben nachzudenken. Diana Junker-Thiemann, Pädagogische Fachberatung im Kirchenkreis: „Es sind Materialien für Menschen aus allen Altersstufen, vom Kindergarten bis zur Seniorengruppe, für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern – eben für alle.“

Mit dem Ensemble „Milonga Sentimental“





Wir alle wissen, dass Udo Arnoldi im Sommer seinen Dienst in der Gemeinde beenden wird. Vielleicht wird er sich ehrenamtlich in einigen Bereichen noch engagieren. Aber sein Amt als Pfarrer in dieser Gemeinde endet definitiv. Ist dies ein Grund zu feiern? Oder stimmt der Anlass doch eher traurig und man möchte ihn verdrängen? Wahrscheinlich trifft beides zu.