Neheimer Frauenplausch nimmt „schnelle Mode“ ins Visier – kiloweise Müll
Neheim. Die Damen vom „Frauenplausch“ der Evangelischen Kirchengemeinde Neheim treffen sich seit Jahren regelmäßig. Neben den sozialen Kontakten sind für die Organisatorinnen Sybille Niehoff, Renate Lintzen und Gerlinde Faber aber auch stets die Themen wichtig. Es geht um Religiöses und Weltliches, und nur zu Oft sind die Bereiche nicht mal voneinander zu trennen. So wie auch bei einem der letzten, in der Regel einmal monatlich stattfindenden Treffen. Zum Frauenplausch war Irene Matimbwi, die Referentin für Jugend und Ökumene im Evangelischen Kirchenkreis Soest-Arnsberg eingeladen. Neben ihrer Tochter und „Assistentin“ hatte sie das Thema „Exit Fast Fashion“ – also: weg von schneller Mode – mit zu den Frauen gebracht.
„Das Projekt Exit Fast Fashion ist seit dem Jahr 2022 eines meiner Themen“, stellte sich Matimbwi den Frauen vor. Und bei der Vorstellungrunde mit den Anwesenden wurde nicht nur der Namen, sondern auch das Lieblingskleidungsstück erfragt. Kein Wunder, dass neben Pullover, Kleid oder Sporthose vor allem die Jeans genannt wurde. „Habt ihr schon mal etwas von fast fashion gehört“, wollte die Referentin wissen – und nicht wenige der Frauen konnten bejahen. Das damit Kleidung gemeint ist, die nicht nur billig hergestellt, sondern auch noch in einer rasanten Geschwindigkeit produziert wird, machte Matimbwi klar. „Oft gibt es dabei jede Woche eine neue Kollektion, und der Trend geht zu einer noch engeren Taktung“, so die Referentin.




Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Neheim wurden im April beeindruckende Fotografien von Matthias Krispien, Naturfotograf aus Soest, unter dem Titel „Ästhetik und Symphonie des Arnsberger Waldes“ ausgestellt. Die Bilder zeigen eindrucksvoll sowohl die Schönheit als auch die Verletzlichkeit der Natur.